Therapie bei Schlafapnoe-Syndrom
Um festzustellen, ob ein Schlafapnoe-Syndrom vorliegt, sollten zunächst einige Tests durchgeführt werden, zum Beispiel eine Schlafuntersuchung. In einem Schlaflabor werden verschiedene Körperfunktionen während des Schlafs wie Atemfluss und -geräusche, Schnarchintervalle, die Atem- und Pulsfrequenz sowie der Sauerstoffgehalt des Blutes gemessen.
Wird ein Schlafapnoe-Syndrom diagnostiziert, werden gemeinsam mit dem Patienten mögliche Behandlungen besprochen. Ist der Patient übergewichtig, kann eine Gewichtsreduzierung schon deutliche Erfolge aufweisen. Vor dem Schlafen ist es zudem ratsam – auch für normalgewichtige Menschen – auf schweres Essen und Alkohol zu verzichten.
In einigen Fällen ist das Schnarchen auf Nasenpolypen oder vergrößerte Gaumenmandeln zurückzuführen. In diesen Fällen bringt ein chirurgischer Eingriff schnelle Besserung.
Darüber hinaus kann der behandelnde Arzt die Benutzung einer Atemmaske empfehlen. Diese Therapiegeräte werden nachts entweder als Nasen- oder Vollgesichtsmaske aufgesetzt. Sie sorgen per Überdruck dafür, dass sich die Atemwege nicht verschließen können, weil die Atmung durch den Druckausgleich reguliert wird. In über 90 Prozent der Fälle ist diese Therapie erfolgreich.
Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie mehr über das Thema Schnarchen und seine Behandlung wissen möchten. Wir beraten Sie ausführlich und kompetent, empfehlen weitere Schritte bei der Behandlung und erstellen einen Kostenplan für Sie.


